Energiekosten | Brennstoffe im Preisvergleich

Published on Okt 5th, 2010 by Kachelofenverband | 0

Die Preise für fossile Energie fahren Berg- und Talbahn, während die Holzkosten seit vielen Jahren nur geringfügig steigen. Die meisten Kachelöfen werden mit den guten alten Holzscheiten befeuert. Alternativen – vor allem für Ganzhausheizungen – sind aber auch Pellets. Die Kosten und die Wirkung dieser beiden erneuerbaren Energieträger wurden in der letzten Studie des Österreichischen Kachelofenverbands (September 2011) mit Heizöl, Erdgas und Strom verglichen. Dabei kam nicht nur heraus, dass man mit Holz besser – weil billiger – heizt. Die Preisunterschiede sind geradezu dramatisch. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die Energiekosten - gemessen am Jahresverbrauch – der unterschiedlichen Brennstoffe im Vergleich.

“Brennholzheizer” zahlen um fast 1.400 Euro jährlich weniger als “Ölheizer”

Derzeit zahlen Ölheizer um 1.372 Euro mehr im Jahr für ihren Brennstoff als jene, die auf Scheitholz setzen. Nicht viel besser sieht es beim Erdgas aus: Die Kosten sind hier um rund 70 Prozent höher als bei Scheiten. Wer mit Holz heizt, spart also zwischen einem Drittel und mehr als der Hälfte seiner jährlichen Brennstoffkosten gegenüber fossilen Energieträgern. Grundlage für diesen Jahresbrennstoffkosten-Vergleich für unterschiedliche Heizsysteme war übrigens ein Einfamilienhaus mit 200 m2 Wohnnutzfläche und einem errechneten Energieverbrauch von 100 kWh/m2. Verglichen wurden die Heizkosten bei Verwendung von Heizöl – extra leicht, Erdgas, Strom, Holzpellets und Brennholz für ein ganzes Jahr. Die Grafik zeigt das Ergebnis in Euro, wobei die jeweils zu zahlenden Steuern in die Gesamtkosten eingerechnet wurden.

Im Gegensatz  zu manchen anderen Darstellungen hat der Österreichische Kachelofenverband bei dieser Studie nicht nur einfach die Kosten der Energieeinheiten gegeneinander aufgerechnet. Wie die Grafik links zeigt, wurde auch berücksichtigt, wie viele Kilowattstunden (kWh) die jeweilige Einheit bringt und wie hoch dabei der Wirkungsgrad ist. Denn erst wenn diese Kenngrößen zusätzlich eingerechnet werden, kann man die Kosten einer bestimmten Energieleistung – sprich: die tatsächlich gelieferte Wärme im Haus – auf den Cent genau angeben.

Österreichischer Kachelofenverband, 2012

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