Am Anfang war das Feuer

Published on Okt 15th, 2010 by Kachelofenverband | 0

Die Anziehungskraft, die Feuer auf uns ausübt, liegt wohl in unseren Genen. Schließlich kann man ohne Übertreibung sagen, dass die Entdeckung des Feuers das Überleben unserer Vorfahren gesichert hat. Von der Feuerstelle in der Höhle war es ein langer Weg bis zu den überwölbten Herdfeuerungen und Backöfen der ersten Jahrtausendwende. Diese waren vor allem im Alpenraum eine Lebensnotwendigkeit, um die klirrend kalten Wintermonate zu überstehen. Wer dann im Mittelalter nicht zu den Ärmsten zählte, der erweiterte seinen Wohnbereich oft schon um eine beheizte Stube mit einem Ofenkörper, der allerdings immer noch vom Küchenherd aus beschickt wurde.

Die ersten Keramikteile
Die ersten Öfen waren aus Lehm und Kalk gebaut und wurden im Lauf der Zeit mit keramischen Bauteilen ergänzt, die einerseits der leichteren Konstruktion und andererseits zugleich auch der Zierde dienten. Schnell merkte man, dass an den (vom Hafner) „verzierten“ Stellen die Wärmeabgabe erheblich besser war. Wer es sich leisten konnte, ließ mehr Keramikbauteile zu einem „Ofen setzen“, ein Umstand, dem der Beruf des Ofensetzers seinen Namen verdankt. 
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