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Published on Nov 9th, 2010 by lordrieger | 0

Preisentwicklung
Die Energiepreisentwicklung und Versorgungssicherheit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Preise für fossile Energieträger steigen stetig an. Sie entwickeln sich dabei jedoch nicht konstant, weshalb sie über einen längeren Zeitraum schwereinschätzbar sind. Die Kosten für Holz sind in den letzten Jahren nur geringfügig gestiegen (siehe Grafik).

entwicklung_heizkosten

Preisunterschiede
Die Kosten und die Wirkung der beiden erneuerbaren Energieträger Holz und Pellets wurden in einer Studie des KOV (Oktober 2010) mit Heizöl, Erdgas und Strom verglichen. Dabei wurden erhebliche Preisunterschiede festgestellt.

Gemäß dieser Untersuchung zahlen Haushalte, die mit Öl heizen, im Schnitt um 850 Euro im Jahr mehr als jene, die auf Scheitholz als Brennstoff setzen. Die Kosten bei Erdgas sind um fast 60 Prozent höher als bei Holz.

Versorgungssicherheit
Die Wissenschaft geht – unabhängig von der Uneinigkeit über den exakten Zeitpunkt von „Peak Oil“ – davon aus, dass die fossilen Energieträger noch im Laufe dieses Jahrhunderts endgültig erschöpft sein werden.

47 Prozent der Staatsfläche Österreichs sind Wald, in Europa haben lediglich Finnland und Schweden einen höheren Anteil bewaldeter Fläche. Der Waldbestand in Österreich entspricht etwa einer Milliarde Festmeter Holz. Jedes Jahr kommen etwa 30 Millionen Festmeter dazu, nur rund 20 Millionen Festmeter werden für Bauholz, Grundprodukte, industrielle Verwertung oder Energieholz gerodet.

Brennstoff Holz & Klimaschutz
Holz verbrennt CO2 neutral. Die beim Verbrennen von Holz entstehende Menge ist annähernd gleich groß wie jene, die beim Verrotten entsteht. CO2 entsteht beim Verbrennen in exakt jener Menge, die Bäume für ihr Wachstum benötigen.
Voraussetzung für umweltfreundliches Heizen ist naturbelassenes, luftgetrocknetes Holz, das höchstens 20 Gewichtsprozent Wasser enthält. Diesen Effekt erreicht man nach etwa zweijähriger Lagerung.

Gesundheit und Wohlfühlen
Eine gemeinsame Studie der Versuchs- und Forschungsanstalt (VFH) mit dem AKH Wien belegt den positiven Einfluss auf das Raumklima. Die angenehme Wärme des Kachelofens sowie der besondere Wohlfühleffekt entstammen den Kacheln. Sie geben die gespeicherte Energie aus dem Ofeninneren als angenehme und gesundheitsfördernde Wärmestrahlung in den Raum ab.
Eine Besonderheit des Kachelofens ist, dass die Raumlufttemperatur niedrig gehalten werden kann, während die den Ofen umgebenden Flächen wärmer sind. Das ermöglicht eine im Vergleich zu anderen Heizsystemen höhere Luftfeuchtigkeit.
Die milde Strahlungswärme erhöht aufgrund der Gemütlichkeit das Wohlbefinden und die Belastbarkeit und wirkt stressreduzierend. Die Studie belegt zudem, dass die Strahlungswärme des Kachelofens bei Rheumakranken zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden und zu erhöhter Mobilität beiträgt.

Feinstaub & Kachelofen
Dem Thema Feinstaub wurde in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt. Gemäß einer Studie der Universität Stuttgart und des Verbandes Deutscher Ingenieure (VDI) sind die Hauptverursacher für den Feinstaub in Europa die Industrie (32 Prozent) und der Straßenverkehr (20 Prozent).
Kleinfeuerungen sind für 12 Prozent der Feinstaubemissionen verantwortlich. Moderne Kachelöfen sind verbrennungsoptimiert und verursachen kaum mehr Feinstaub.

Kontakt

ÖSTERREICHISCHER KACHELOFENVERBAND

Gerhard Dalla-Bona
Dassanowskyweg 8
A-1220 Wien
Tel.: +43 (1) 256 58 85 – 30
E-Mail:
www.unserkachelofen.at
www.kachelofenverband.at