Neuer Trend beim Tag des Kachelofens: Heizen, Kochen, Backen. Mach‘s mit Holz.

Published on Nov 7th, 2012 by Johannes Mantler | 0

Am 19. und 20. Oktober 2012 hatte der Österreichische Kachelofenverband erstmals zu einem bundesweiten „Tag des Kachelofens“ aufgerufen.  Mehr als 180 Betriebe aus allen Bundesländern luden an den beiden Tagen die Bevölkerung aus ihren jeweiligen Regionen zum „Knister-Schnuppern“ ein.  Die Aktion geriet zu einer eindrucksvollen Werbung für den Kachelofen und Holz als Energieträger.

Dass Holz nicht nur die preisgünstigste und versorgungssichere Heizform ist, sondern auch nachhaltig umweltfreundlich wirkt, bewies die Branche unter anderem mit der neuen Generation der Kachelöfen, die das  Österreichische Umweltzeichen tragen. Um diese Zertifizierung zu erreichen, muss ein Heizgerät nämlich auch hoch effizient sein.  Ein Wirkungsgrad von mindestens 80 Prozent muss genauso sicher gestellt sein, wie die Einhaltung niedrigster Emissionswerte.

Konsumentenschützer bestätigen Kostenersparnis

Heizkosten gehören zu den größten Brocken im Haushaltsbudget. Deshalb hat der unabhängige Verein für Konsumenteninformation (VKI) pünktlich zum Beginn der Heizsaison wieder die Heizkosten verglichen. Und wenig überraschend war auch bei dieser Untersuchung der Energieträger Holz mit 3,64 Cent pro kWh mit Abstand am günstigsten. Fossile Energieträger wie Erdgas oder Heizöl können mit diesem Preis nicht mithalten, sie kosten 7,65 Cent bzw. 10,72 Cent je kWh und sind damit doppelt bzw. fast dreimal so teuer. Dieses Ergebnis deckt sich auch mit den Preisvergleichen, die der Kachelofenverband halbjährlich veröffentlicht. Dass es sich bei beiden Studien nicht nur um Momentaufnahmen handelt, bestätigt auch ein Blick auf den Brennholzpreis der vergangenen Jahre. Seit 2007 hat sich dieser nämlich kaum verändert. Nicht zuletzt auf Grund dieser eindeutigen Zahlen ist Holz das beliebteste Heizmaterial der Österreicher. Laut Statistik Austria werden 31 Prozent der Heizenergie mit Holz erzeugt.

Im Familienbetrieb von Peter Leihartinger aus Söll in Tirol konnten Besucher am Tag des Kachelofens erleben, dass ein solcher Küchenherd gleich drei Vorteile hat: Er wärmt, kocht und bäckt.

Pizza und Brot schmecken besser

In immer mehr Haushalten spielt dieser Faktor nicht nur beim Heizen eine Rolle, sondern auch beim Kochen, Braten und Backen. Einem neuen Trend folgend, wurden bei vielen Aktionen im Rahmen des Tages des Kachelofens Kachelherde und Holz-Backöfen vorgeführt. Abgesehen von der Kosteneinsparung, die man so auch in der Küche erzielen kann, schwören Nutzer solcher Öfen und Herde darauf, dass Braten oder Backwerk vom Holzfeuer ein besonderes Aroma entwickeln. Vor allem Gerichte, die durch langsames Köcheln ihre Geschmacksnote entfalten, gelingen besonders gut durch die verschiedenen Hitzezonen auf der Herdplatte eines Kachelherdes.