Brennstoffe aus Holz | Der Verbrauch im Vergleich

Published on Okt 5th, 2010 by Kachelofenverband | 0

In Zukunft werden die Heizöl- und Erdgaspreise durch die zunehmende Knappheit an fossilen Brennstoffen weiter steigen. Holz bietet als erneuerbarer Brennstoff eine hervorragende Alternative und ein großes Stück Unabhängigkeit. Die Anschaffung von mit Holz betriebenen Heizformen, wie z. B. der Kachelofen, wird aus umweltpolitischen Gründen großzügig gefördert. Der neue Kachelofen ist mit den neuesten Technologien ausgestattet und dient als vollwertige Heizform, welche als Hauptwärmequelle Ihr trautes Heim zuverlässig und selbstbestimmt erwärmt.

In unseren Wäldern wird derzeit noch weniger Holz eingeschlagen als genutzt wird. Das Nutzungspotential ist nicht ausgeschöpft. Aufgrund der sehr kurzen regionalen Transportwege verbessert sich die Ökobilanz gleich noch einmal. Und ganz davon abgesehen können durch den Einsatz alternativer Energieformen zwischenstaatliche politische Reibereien und die wirtschaftliche Machtstellung erdölproduzierender Länder schon bald derVergangenheit angehören. Die Umgehung dieses unnötigen und für uns nicht kontrollierbaren Machtapparates wirkt sich für Sie persönlich durch die Nutzung alternativer Energien ausgesprochen positiv auf Ihre Geldbörse aus.

Auf der umweltschonenden Seite modernen Heizens, sorgen Sie mit der Verwendung von Holz für eine ausgeglichene CO2-Bilanz, wodurch kein negativer Beitrag zum Treibhauseffekt entsteht. Anders als bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen, werden bei der Verbrennung von Holz weder Schwefel noch Schwermetalle freigesetzt. Diese sind eine Hauptursache des „Sauren Regens“.

Bei Betrachtung all dieser Vorteile, welche durch das Heizen mit Holz erzielt werden, müssen wir unbedingt auch das Licht auf einen sehr wichtigen Faktor werfen: Die Schaffung von Arbeitsplätzen! Durch die Pflege und Bewirtschaftung der Wälder sowie die Spezialisierung auf die Bereitstellung  und den Vertrieb von Brennholz wird der Sektor ausgebaut und neue Arbeitsplätze entstehen. Zusätzlich sind neue Holzbrennstoffe wie Pellets und Briketts entstanden, wodurch bestehende Unternehmen gewachsen sind und neue Unternehmen gegründet wurden.

Vergleichen wir jetzt den Verbrauch der Brennstoffe aus Holz in den letzten Jahren, so ist klar erkennbar: Die Gewinner im steigenden Verbrauch sind Brennholz und Hackschnitzel!

Im Jahr 2009 überstieg der Verbrauch von Hackschnitzel (71,5 PJ) erstmals den Verbrauch von Brennholz (67,2 PJ), wobei Hackschnitzel vor allem im gewerblichen Bereich und für Mittel- und Großfeuerungsanlagen Verwendung findet. Hackschnitzel wurden in den 1980 er Jahren erstmals zur Energieversorgung verwendet und steigen seitdem kontinuierlich im Verbrauch. Insgesamt waren die beiden Holzbrennstoffe auch die einzigen, die von 2008 auf 2009 vermehrt genutzt wurden.

Der Verbrauch von Pellets stieg jährlich durchschnittlich um 30% bis 40%. Dieses sensationelle Wachstum des sehr jungen Holzbrennstoffes bremste sich 2006 aufgrund von Versorgungsengpässen und den damit verbunden Preisanstieg sehr rasch ein. Die Produktionskapazitäten wurden rasch aufgestockt und der Pelletsmarkt erholte sich 2008 wieder.

bmvit. Nachhaltig Wirtschaften. Innovative Energietechnologien in Österreich. Marktentwicklung 2009
Technische Universität München. Wissenschaftszentrum Wihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt. „Verfahren zur Bereitstellung von Scheitholz“, Martin Mall.